Da sich die Aufgaben der gesetzlichen Krankenversicherung seit ihrer Gründung vor mehr als 100 Jahren permanent verändert und ausgeweitet haben, ist aktuelles sozialmedizinisches Wissen wichtiger als je zuvor. Heute gestalten die Krankenkassen das Gesundheitswesen wieder aktiv mit und tragen gemeinsam mit den anderen Akteuren im Gesundheitssystem die Verantwortung für eine vollwertige medizinische Versorgung im Krankheitsfall. Sie soll dem medizinisch-technischen Fortschritt entsprechen und gleichzeitig wirtschaftlich vertretbar sein.

An der Seite der gesetzlichen Krankenversicherung wirken wir als interessenunabhängiger sozialmedizinischer Begutachtungs- und Beratungsdienst an der Gestaltung des Gesundheitswesens mit. Die sozialmedizinische Kompetenz des MDK wird seit Einführung der Pflegeversicherung im Januar 1995 auch von den Pflegekassen genutzt.

Wir verstehen uns als modernes Dienstleistungsunternehmen mit bedarfsgerechtem Beratungsservice. Im Mittelpunkt hierbei stehen unser gutachterliches Know-how und unsere qualifizierte Beratungsleistung zur Wiederherstellung und Aufrechterhaltung der Gesundheit der Versicherten.

Interessenwahrer der Solidargemeinschaft im System der gesetzlichen Krankenversicherung
Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung hat die Aufgabe, Interessenwahrer der Solidargemeinschaft im System der gesetzlichen Krankenversicherung zu sein.

Das bedeutet im Einzelnen:
den Anspruch jeder/s Versicherten auf ausreichende, zweckmäßige und wirtschaftliche medizinische Versorgung nach dem Maß des Notwendigen zu wahren

  • sozialmedizinischen Sachverstand bei der aktiven Mitgestaltung des Gesundheitswesens einzubringen
  • von Leistungsanbietern unabhängige und neutrale Beratung und Begutachtung vorzunehmen
  • als sozialmedizinischer Beratungs- und Begutachtungsdienst der westfälisch-lippischen Kranken- und Pflegekassen zu wirken
    • bei der Begutachtung im Einzelfall 
    • bei der Beratung der Kranken- und Pflegekassen in Grundsatzfragen
  • auf Landesebene als eigenständige, von den Krankenkassen gemeinsam getragene Arbeitsgemeinschaft zu wirken.

Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung Westfalen-Lippe hat seinen Sitz in Münster und ist mit 26 Niederlassungen (Begutachtungs- und Beratungsstellen) in drei Bezirken vertreten. Über die linke Navigation erhalten Sie Informationen und Wegbeschreibungen zu den Bezirksleitstellen und Standorten in der Region, welche die wohnortnahe Begutachtung und Beratung sicherstellen.   

Für spezielle Aufgaben, wie beispielsweise die sozialmedizinische Beratung der Kranken- und Pflegekassen in grundsätzlichen Fragen, wurden Fachreferate gebildet, über deren Leistungsspektrum Sie sich informieren können.

Einen Überblick über die Organisation des Unternehmens MDK gewinnen Sie im Organigramm (Sie finden es als PDF-Datei im Downloadbereich auf der rechten Seite).

Auch Informationen über unsere Trägerorganisationen und die aktuelle Zusammensetzung des Verwaltungsrates stehen für Sie bereit. 

Organe des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung Westfalen-Lippe sind der Verwaltungsrat und der Geschäftsführer.

Die Mitglieder des Verwaltungsrates und ihre Stellvertreter werden von den Verwaltungsräten der Krankenkassenverbände gewählt.

Die 6-jährige Amtsdauer des aktuellen Verwaltungsrates begann im November 2013.

Der Geschäftsführer und der Ärztliche Direktor für die Fachaufgaben des Medizinischen Dienstes sowie die Mitglieder des Fachgremiums (FG) nehmen an den Sitzungen des Verwaltungsrates mit beratender Stimme teil.

Zusammensetzung des Verwaltungsrats:

Alternierende Vorsitzende:

Ralf Kuhnert

Hans-Werner Veen


Mitglieder: 

Tom Ackermann (FG), AOK NordWest, Dortmund

Dirk Averbeck (FG), IKK classic, Düsseldorf

Heiner Beckmann (FG), vdek Landesvertretung NRW, Geschäftsstelle Westfalen-Lippe, Dortmund

Henner Braach, Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau, Kassel

Dorothea Dieckhoff (FG), Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau, Kassel

Alexander Freiherr von Elverfeldt, Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau, Kassel

Karl-Otto Frank, BKK Landesverband NORDWEST, Essen

Ludger Hamers, BKK Landesverband NORDWEST, Essen

Helmut Kleinehr, IKK classic, Düsseldorf

Ralf Kuhnert, AOK NordWest, Dortmund

Manfred Puppel (FG), BKK Landesverband NORDWEST, Essen

Petra Rahmann, vdek Landesvertretung NRW, Geschäftsstelle Westfalen-Lippe, Dortmund

Dirk Ruiss, vdek Landesvertretung NRW, Geschäftsstelle Westfalen-Lippe, Dortmund

Barbara Steffens (FG), vdek Landesvertretung NRW, Geschäftsstelle Westfalen-Lippe, Dortmund

Bernhard Tenhofen, AOK NordWest, Dortmund

Hans-Werner Veen, vdek Landesvertretung NRW, Geschäftsstelle Westfalen-Lippe, Dortmund

Bernhard Wesbuer, IKK classic, Düsseldorf

 

Für den MDK Westfalen-Lippe:

Dr. Ulrich Heine, MDK Westfalen-Lippe, Münster

Dr. Martin Rieger, MDK Westfalen-Lippe, Münster

Träger des MDK Westfalen-Lippe

Träger des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung sind die gesetzlichen Krankenkassen.

Die Orts-, Betriebs- und Innungskrankenkassen bilden in jedem Bundesland jeweils einen eigenen Landesverband (LV). Die Aufgaben der Ersatzkassen auf Landesebene werden von den Landesvertretungen des bundesweiten Ersatzkrankenkassen-Verbandes wahrgenommen.

Auf der Bundesebene werden die verschiedenen Krankenkassenarten durch ihre jeweiligen Spitzenverbände vertreten.

Die Landesverbände (LV) der Orts-, Betriebs- und Innungskrankenkassen, die landwirtschaftlichen Krankenkassen und der Verband der Ersatzkassen (vdek) errichten in jedem Bundesland gemeinsam die Arbeitsgemeinschaft „Medizinischer Dienst der Krankenversicherung".

AOK Nord-West - Die Gesundheitskasse - (externer Link)

BKK - Landesverband Nordwest - (externer Link)

IKK Classic (externer Link)

Landwirtschaftliche Sozialversicherungsträger NRW (externer Link)

vdek - Verband der Ersatzkassen e.V. (externer Link)

Die zur Finanzierung des Medizinischen Dienstes erforderlichen Mittel werden durch eine Umlage von den Trägern aufgebracht.
Da der Medizinische Dienst sowohl für die Krankenversicherung als auch für die Pflegeversicherung tätig ist, teilen sich Kranken- und Pflegekassen die Umlage zu jeweils 50 Prozent.

Maßgebend für die Verteilung der Umlage auf die Träger ist die Zahl der bei den einzelnen Krankenkassen versicherten Mitglieder.

Die Gesamtausgaben des MDK Westfalen-Lippe lagen im Jahr 2010 bei rund 56 Mio. €. Diesen Aufwendungen stehen vielfältige und zahlreiche Leistungen gegenüber (Mehr dazu finden Sie auf dieser Internetseite).