Seit Inkrafttreten des GKV WSG gilt, dass die Krankenkassen die Notwendigkeit der Leistungen nach den §§ 23, 24, 40 und 41 in Stichproben vor Bewilligung und regelmäßig bei beantragter Verlängerung durch den Medizinischen Dienst prüfen lassen.
Die Ausgestaltung dieser Regelung ist erläutert in der "Richtlinie über Umfang und Auswahl der Stichproben bei der Begutachtung durch den MDK" (siehe rechte Spalte). Es ist vorgesehen, dass jeder vierte Antrag in der Reihenfolge des Eingangs bei der Krankenkasse sowie alle Zweifels- und Problemfälle zu prüfen sind.
 
Werden Anträge auf Leistungen zur Vorsorge bzw. Rehabilitation, Anträge auf Verlängerung von rehabilitativen Leistungen vorgelegt, so bewertet der Medizinische Dienst,

  • ob eine medizinische Vorsorge- und Rehabilitationsleistung notwendig und Erfolg versprechend ist oder ob andere Behandlungen zu empfehlen sind und
  • welche Leistung empfohlen wird.

Befürwortet die Gutachterin/der Gutachter des Medizinischen Dienstes die beantragte Maßnahme nicht, gibt sie/er sozialmedizinisch begründeten Rat, indem er eine konkrete Behandlungsalternative nennt.