Als Sozialmediziner befassen sie sich praktisch und wissenschaftlich mit dem Menschen in seiner speziellen Lebenssituation. „Da sich die Aufgaben der gesetzlichen Krankenversicherung seit ihrer Gründung vor mehr als 100 Jahren permanent verändert und ausgeweitet haben, ist aktuelles sozialmedizinisches Wissen wichtiger als je zuvor“, sagt Dr. Peter Dinse vom medizinischen Grundsatzreferat des MDK Westfalen-Lippe in Münster. „Wer sachgerechte Entscheidungen treffen will, braucht den Rat von Experten. Der MDK Westfalen-Lippe stellt der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung genau dieses benötigte medizinische Fachwissen zur Verfügung. Wir beraten die gesetzlichen Kassen in allen Fragen von sozialmedizinischer Relevanz. Als modernes und verantwortungsbewusstes Unternehmen im Gesundheitswesen wird dies engagiert mitgestaltet. Dem MDK kommt ein wichtiger Beitrag zur Verteilungsgerechtigkeit zu.

Das Aufgabenfeld ist vielfältig: Das Fachwissen des MDK wird benötigt, wenn es um die Prüfung von Arbeitsunfähigkeit, der Versorgung und Evaluation von Hilfsmitteln, von Rehabilitationsleistungen, stationären Abrechnungen oder mutmaßlichen Behandlungsfehlern geht. Der MDK überprüft neue Untersuchungs- oder Behandlungsmethode, stellt den Grad der Pflegebedürftigkeit von Versicherten fest und prüft die Qualität von Pflegeeinrichtungen und Pflegediensten. Der MDK ist unabhängig und beurteilt Behandlungen oder Pflegeleistungen nach dem anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse auf ausreichende, zweckmäßige und wirtschaftliche Leistungen. Neben Ärztinnen und Ärzten aller Fachrichtungen arbeiten beim MDK auch Pflegefachkräfte, Orthopädiemechanikermeister oder Orthopädieschuhmachermeister. Ein kompetentes Assistenzpersonal des Verwaltungsbereiches unterstützt in allen Bereichen.

Dr. Peter Dinse ist Chirurg und wechselte vor 17 Jahren vom Krankenhaus zum MDK, weil er eine neue Herausforderung suchte, die sich aber auch gut mit dem Familienleben vereinbaren lässt. „Was mich damals wie heute überzeugt: Der MDK bietet als regional organisiertes Unternehmen einen wohnortnahen Arbeitsplatz, flexible Arbeitszeiten und Teilzeitmodelle ohne Nacht- und Wochenenddienste. Er stellt vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten, den Zugang zu den neuesten Forschungsergebnissen, ein Umfeld von engagierten Kolleginnen und Kollegen aller Fachrichtungen und natürlich einen sicheren Arbeitsplatz zur Verfügung, so Dinse“.