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Aktuelles15.01.2015



Dr. Gronemeyer, Dr. Schillinger, Dr. Grell, PD Dr. Sauerland, Prof. Huster, PD Dr. Dr. Winkler, Prof. Heyll


11. Diskussionsforum 2015 der SEG 6 und SEG 7

Das alljährlich stattfindende Diskussionsforum der SEG 6 wurde dieses Jahr zusammen mit der SEG 7 ausgerichtet und stand unter dem Thema „Companion Diagnotics – Genetische Untersuchungen zur Therapieplanung“.  Diskutiert werden sollten verschiedene Aspekte, die sich mit dem Thema Companion Diagnostics verbinden: Begriffsdefinition, TestgĂĽte, Zusatznutzen, Kostenerstattung, sozialmedizinische Bewertung, juristische Bewertung und ethische Aspekte.


Herr Dr. Heine, Geschäftsführer des MDK Westfalen-Lippe, begrüßte die rund 200 Teilnehmer aus dem Gesundheitssektor und gab den Auftakt zu dieser Veranstaltung. Anwesend waren Vertreter aus Lehre und Forschung verschiedener Universitäten, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und Krankenhausgesellschaften, zahlreicher Krankenkassen, verschiedener Pharmaunternehmen, Medizinrechtler und Mitarbeiter aus den 15 MDK sowie des MDS.


Unter der Moderation von Herrn Dr. Stefan Gronemeyer, Leitender Arzt und stellvertretender Geschäftsführer des MDS, referierten Herr Dr. Gerhard Schillinger, Geschäftsführer Stab Medizin des AOK-Bundesverbandes, und Herr PD Dr. Stefan Sauerland, MPH, Leiter Ressort Nichtmedikamentöse Verfahren beim IQWiG, im ersten Teil der Tagung. Die Vorträge und Diskussionen in diesem Teil dienten der Begriffsdefinition, der Formulierung der offenen Fragen, der Darstellung der Ansätze der methodischen Bewertung und der sozialmedizinischen Einordnung. Herr Dr. Schillinger referierte über die „Abgrenzung zu 'Biomarkern' und anderen Bereichen der sogenannten personalisierten Medizin“, Herr Dr. Sauerland über die „Evaluation von „Companion Diagnostics“ – Erfordernisse / Vorgehensweise“. Danach sprach Frau Dr. Grell, Leiterin der SEG 6 „Arzneimittelversorgung“ und Leiterin des Fachreferates Arzneimittel/Neue und unkonventionelle Heilmethoden beim MDK Westfalen-Lippe, über „Diagnostika zur Indikationsstellung („Echte“ Companion Diagnostics, gemäß Fachinformation)“ und stellte die Herausforderungen für die Aufnahme in die GKV dar.


Frau Dr. Grell übernahm am Nachmittag die weitere Moderation und begrüßte Herrn Prof. Dr. Stefan Huster am Rednerpult. Herr Prof. Dr. Huster, Leiter des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Sozial- und Gesundheitsrecht und Rechtsphilosophie an der Ruhr-Universität Bochum, behandelte das Thema „Kostenübernahme genetischer Untersuchungen zur genetischen Diagnostik von Krankheiten und zur Therapieplanung (sog. Companion Diagnostics) durch die GKV“ anhand eines Rechtsgutachten, erstellt im Auftrag des Deutschen Ethikrates. Nachfolgend referierte Frau PD Dr. Dr. Eva Winkler, Leiterin des Schwerpunktes „Ethik und Patientenorientierung in der Onkologie“, Nationales Centrum für Tumorerkrankungen der Universitätsklinik in Heidelberg, über „Incidental Findings/Genetische Überschussinformation“ und den Umgang mit diesen Zufallsbefunden: Sollen Erkrankte und Gesunde hierüber informiert werden, gibt es ein Recht auf Nichtwissen, wie ist die Verfahrensweise bei Befunden mit unklarer klinischer Bedeutung?


Am Ende der Veranstaltung war ausreichend Zeit, um dem Namen eines Diskussionsforums trotz der groĂźen Teilnehmerzahl gerecht zu werden. Das Auditorium diskutierte lebhaft unter der Moderation von Herrn Dr. Gronemeyer mit allen Referenten und Herrn Prof. Dr. Axel Heyll, dem Leiter des Kompetenz-Centrum Onkologie beim MDK Nordrhein.

 

Die Vorträge können Sie hier einsehen.


Am 25.02.2015 findet das Expertenforum der SEG 2, der SEG 1 und des MDS in Dortmund statt.

Online-Anmeldung zum Diskussionsforum

Flyer/Programm als pdf-Datei zum Download



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